Moers: 3.333 Stromspeicher und 6.294 Solaranlagen
- 101.298Einwohner
- WeselLandkreis
Moers musste die kommunale Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. Moers hat 3.333 Stromspeicher im Register.
Moers und die Wärmeplanung: Frist war der 30. Juni 2026
Moers hat 101.298 Einwohner und musste die Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. Den Stand nennt die Stadtverwaltung.
Der Plan allein verpflichtet niemanden zum Heizungstausch. Für Eigentümer in Moers ist er vor allem eine Auskunft, ob vor der Haustür ein Wärmenetz geplant ist.
Speicher-Hochburg Moers
54,3 Speicher je 100 kleine Solaranlagen (alle Orte: 46,6): So viel ist in Moers gemeldet, zusammen 3.333 Stück mit 20.115 kW.
Erst 41,9 Solaranlagen je 1.000 Einwohner in Moers
In Moers sind 6.294 Solaranlagen mit insgesamt 65,6 Megawatt Leistung registriert, durchschnittlich 10,4 kW je Anlage.
4.248 davon sitzen auf Gebäuden, 7 stehen auf Freiflächen, 2.039 sind Balkonkraftwerke.
Auf 1.000 Menschen kommen 41,9 Gebäudeanlagen; der Mittelwert der Orte beträgt 77,7. Installiert sind 647 Watt je Einwohner.
Im Kreis Wesel ist das Platz 11 von 13.
Wenig Heizbedarf in Moers: der kälteste Monat hat noch 3,2 Grad
Zwischen 3,2 Grad im Januar und 19,4 Grad im Juli bewegt sich das Monatsmittel, im Jahr sind es 11,0 Grad.
8 Monate liegen unter der Heizgrenze von 15 Grad (Oktober bis Mai). Das entspricht etwa 1.782 Heizgradtagen (Näherung).
Der Durchschnitt liegt bei 2.203; Moers kommt mit 19 Prozent weniger aus.
Moers und seine Nachbarn: 48 kWh Ertragsspanne
Die Spanne reicht von 1.010 kWh in Duisburg bis 1.058 kWh in Rheurdt.
| Ort | km | kWh/kWp | m | HGT | Anl./1.000 EW |
|---|---|---|---|---|---|
| Moers | 0 | 1.039 | 24 | 1.782 | 41,9 |
| Neukirchen-Vluyn | 5 | 1.053 | 34 | 1.776 | 66,1 |
| Kamp-Lintfort | 8 | 1.057 | 27 | 1.776 | 39,9 |
| Rheinberg | 10 | 1.040 | 29 | 1.794 | 75,5 |
| Duisburg | 10 | 1.010 | 36 | 1.813 | 17,1 |
| Rheurdt | 11 | 1.058 | 45 | 1.782 | 104,6 |
Spätstarter mit Tempo: Solar in Moers seit 2023
Das stärkste Jahr war 2024 mit 1.361 Anlagen.
Seit Anfang 2023 kamen 79 Prozent des Bestands dazu, im Mittel aller Orte sind es 75 Prozent.