Glossar: Fachbegriffe der Energiewende am Haus
34 Begriffe von iSFP bis Marktstammdatenregister in klarer Sprache.
- BAFADas Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.
- BatteriespeicherEin Speicher, der Solarstrom vom Tag für den Abend aufnimmt.
- BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude)Das Förderprogramm des Bundes für Neubau und Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden, einschließlich Einzelmaßnahmen wie Heizungstausch und Gebäudehülle.
- COP (Leistungszahl)Die Leistungszahl einer Wärmepumpe unter genau festgelegten Prüfbedingungen.
- DachhautDie äußere, wasserführende Schicht des Daches, etwa Ziegel oder Bahnen.
- EigenverbrauchDer Anteil des Solarstroms, den Sie selbst nutzen.
- EinkommensbonusEin Zuschlag, der sich nach dem zu versteuernden Haushaltseinkommen richtet.
- EinspeisevergütungDie gesetzlich festgelegte Zahlung je eingespeister Kilowattstunde, für neue Anlagen über 20 Jahre.
- Energie-Effizienz-ExpertenlisteDie bundesweite Liste qualifizierter Fachleute, die Beratung für Förderprogramme des Bundes durchführen dürfen.
- EnergieausweisEin Dokument über den energetischen Zustand eines Gebäudes, als Bedarfs- oder Verbrauchsausweis.
- EnergieberaterFachperson, die ein Gebäude energetisch bewertet und Maßnahmen empfiehlt.
- Förderfähige KostenDer Teil der Investition, auf den die Förderquote angewendet wird.
- Gebäudeenergiegesetz (GEG)Das Gesetz, das energetische Anforderungen an Gebäude und Heizungen regelt, auch zum Anteil erneuerbarer Energien bei neuen Heizungen.
- GebäudehülleAlle Bauteile, die das beheizte Gebäudeinnere vom Außenbereich trennen: Dach, Außenwände, Fenster, Türen und Kellerdecke.
- HeizlastDie Wärmeleistung, die ein Gebäude bei der Auslegungs-Außentemperatur benötigt.
- Hydraulischer AbgleichDie Einstellung einer Heizungsanlage, damit jeder Heizkörper die passende Wassermenge erhält.
- iSFP (individueller Sanierungsfahrplan)Der iSFP legt für ein Wohngebäude fest, in welcher Reihenfolge Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind, damit sie zusammenpassen.
- Jahresarbeitszahl (JAZ)Das Verhältnis der über ein Jahr abgegebenen Heizwärme zum eingesetzten Strom.
- KfWDie Förderbank des Bundes.
- Kilowattpeak (kWp)Die Nennleistung einer Solaranlage unter Standard-Testbedingungen.
- KlimageschwindigkeitsbonusEin Zuschlag für den frühen Heizungstausch.
- Kommunale WärmeplanungDie Planung, mit welcher Wärmeversorgung ein Gebiet künftig versorgt werden soll.
- Luft-Wasser-WärmepumpeDer Typ, der der Außenluft Wärme entzieht und ans Heizwasser abgibt.
- MarktstammdatenregisterDas amtliche Register der Bundesnetzagentur für Anlagen der Strom- und Gasversorgung.
- Natürliche KältemittelKältemittel wie Propan, die kaum zur Erderwärmung beitragen.
- NetzbetreiberDas Unternehmen, das das örtliche Stromnetz betreibt.
- PhotovoltaikDie Umwandlung von Sonnenlicht in Strom mit Solarmodulen.
- Smart MeterEin intelligentes Messsystem, das Verbrauch und Einspeisung digital erfasst.
- Sole-Wasser-WärmepumpeDer Typ, der Erdwärme über Erdsonden oder Flächenkollektoren nutzt.
- TeileinspeisungDer Solarstrom wird zuerst selbst verbraucht, nur der Überschuss geht ins Netz.
- VolleinspeisungDer gesamte Solarstrom wird ins Netz eingespeist.
- VorlauftemperaturDie Temperatur des Heizwassers, das zu Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung fließt.
- WechselrichterDas Gerät, das den Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom für Haus und Netz umwandelt.
- WärmepumpeEine Heizung, die Umweltwärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser nutzt und mit Strom auf Heiztemperatur hebt.