Stade: +0,7 Grad seit 2005 und 2.528 Solaranlagen
- 48.699Einwohner
- StadeLandkreis
- 21680, 21682, 21683 u. a.Postleitzahlen
Seit 2005 hat sich das Jahresmittel in Stade um 0,7 Grad verschoben. In Stade sind 2.528 Solaranlagen registriert, 33,5 Gebäudeanlagen je 1.000 Einwohner.
Nur 0,7 Grad Unterschied: Stade wurde kaum wärmer
Gegenüber den frühen Jahren der Reihe ist es in Stade 0,7 Grad höher, der Durchschnitt der Orte liegt bei 0,8 Grad.
Kältestes Jahr: 2010 mit 8,0 Grad. Wärmstes: 2014 mit 11,0 Grad. Dazwischen liegen 3,0 Grad.
Aufholbedarf: Stade hat 33,5 Gebäudeanlagen je 1.000 Einwohner
2.528 Anlagen, 27,6 Megawatt Leistung, 10,9 kW im Schnitt: so steht Stade im Register.
1.629 davon sitzen auf Gebäuden, 1 stehen auf Freiflächen, 898 sind Balkonkraftwerke.
Pro Kopf: 567 Watt. Pro 1.000 Einwohner: 33,5 Gebäudeanlagen gegenüber 77,7 im Durchschnitt.
Im Kreis Stade ist das Platz 9 von 9.
Stade: nur 988 kWh je kWp, Platz 2.743 von 2.930
Wer in Stade 1 kWp aufs Dach legt, erntet im Jahr etwa 988 kWh. Bundesweit sind es im Mittel 1.066 kWh.
Bei 8 kWp sind es rund 7.900 kWh, bei 12 kWp rund 11.860 kWh.
Beim Ertrag steht Stade im Kreis Stade Platz 3 von 9 und in Niedersachsen Platz 274 von 335.
Der Mai ist der stärkste Monat mit 129 kWh je kWp. Das Sommerhalbjahr trägt 72 Prozent bei.
Nur 13,1 Prozent des Solarstroms fallen in Stade auf November bis Februar
129 kWh je kWp bringen die vier dunklen Monate, 13,1 Prozent des Jahresertrags gegenüber 15,5 Prozent im Durchschnitt.
Zwischen dem schwächsten und dem stärksten Monat liegt der Faktor 5,7: 22 gegen 127 kWh je kWp.
Geheizt wird laut Klimamodell 9 Monate lang, also gerade dann, wenn das Dach am wenigsten liefert.
81 Prozent aller Solaranlagen in Stade gingen erst ab 2023 ans Netz
Spitzenjahr: 2024, 527 Inbetriebnahmen.
Rund 81 Prozent aller Anlagen wurden ab 2023 angeschlossen; im Durchschnitt der Orte 75 Prozent.
Wärmeplanung in Stade: Frist bis 30. Juni 2028
Mit 48.699 Einwohnern gilt für Stade die Frist 30. Juni 2028, das sind ab heute noch 20 Monate.
Eine Heizung vorschreiben kann der Plan nicht: Die 65-Prozent-Regel ist seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz vom 29. Juli 2026 entfallen. Er zeigt, wo Fern- oder Nahwärme entstehen könnte.