Oldenburg: +0,6 Grad seit 2005 und 985 kWh Solarertrag je kWp
- 177.055Einwohner
- Oldenburg (Oldb)kreisfreie Stadt
Oldenburg musste die kommunale Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. In Oldenburg liegt das Mittel der späten Jahre 0,6 Grad über dem der frühen.
Oldenburg und die Wärmeplanung: Frist war der 30. Juni 2026
Oldenburg hat 177.055 Einwohner und musste die Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. Den Stand nennt die Stadtverwaltung.
Der Plan allein verpflichtet niemanden zum Heizungstausch. Für Eigentümer in Oldenburg ist er vor allem eine Auskunft, ob vor der Haustür ein Wärmenetz geplant ist.
Nur 0,6 Grad Unterschied: Oldenburg wurde kaum wärmer
Zwischen den Jahren 2005 bis 2012 und 2013 bis 2020 hat sich das Mittel in Oldenburg um 0,6 Grad verschoben (alle Orte: 0,8 Grad).
2010 war mit 8,3 Grad das kälteste Jahr, 2014 mit 11,2 Grad das wärmste, Spanne 2,9 Grad.
Oldenburg: nur 985 kWh je kWp, Platz 2.778 von 2.930
Für Oldenburg rechnet PVGIS mit 985 kWh je Kilowattpeak und Jahr. Der Durchschnitt der 2.930 Orte liegt bei 1.066 kWh, Oldenburg damit 8 Prozent unter dem Durchschnitt von 1.066.
Hochgerechnet: 8 kWp ergeben um 7.880 kWh, 12 kWp um 11.820 kWh.
In Niedersachsen Platz 290 von 335 (1 ist der höchste Ertrag).
Am meisten kommt im Mai zusammen (126 kWh je kWp), von April bis September 71 Prozent des Jahres.
Nur 13,5 Prozent des Solarstroms fallen in Oldenburg auf November bis Februar
Zwischen November und Februar kommen 133 kWh je kWp zusammen. Das sind 13,5 Prozent, bundesweit im Mittel 15,5 Prozent.
Faktor 5,3 trennt Dezember (24 kWh) und Juni (125 kWh).
Geheizt wird laut Klimamodell 8 Monate lang, also gerade dann, wenn das Dach am wenigsten liefert.
Speicher und Solar in Oldenburg: 52,7 je 100 Anlagen
52,7 Speicher je 100 kleine Solaranlagen (alle Orte: 46,6): So viel ist in Oldenburg gemeldet, zusammen 5.822 Stück mit 30.581 kW.
Flach und windnah: Oldenburg auf 7 Metern
Die Geländehöhe am Ortsmittelpunkt beträgt 7 Meter, in Niedersachsen Platz 281 von 335 (nach Höhe, 1 ist am höchsten).
Wenig Gelände, viel Himmel: Verschattung durch Berge fehlt, Windlasten verdienen bei der Befestigung Aufmerksamkeit.