Krefeld: 8 Heizmonate und Zubau-Spitze 2023
- 230.738Einwohner
- Krefeldkreisfreie Stadt
- 47829, 47839Postleitzahlen
Krefeld musste die kommunale Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. In Krefeld dauert die Heizsaison laut Klimamodell 8 Monate (Oktober bis Mai).
Wärmeplanung: Krefeld gehört zu den Städten über 100.000 Einwohnern
Bei 230.738 Einwohnern galt für Krefeld die frühe Frist: Der Wärmeplan war bis 30. Juni 2026 fällig. Ob er beschlossen ist, steht bei der Stadt.
Eine Heizung vorschreiben kann der Plan nicht: Die 65-Prozent-Regel ist seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz vom 29. Juli 2026 entfallen. Er zeigt, wo Fern- oder Nahwärme entstehen könnte.
Krefeld heizt kürzer: 1.767 Heizgradtage
Januar: 3,2 Grad, Juli: 19,5 Grad, Jahresmittel 11,1 Grad.
8 Monate liegen unter der Heizgrenze von 15 Grad (Oktober bis Mai). Das entspricht etwa 1.767 Heizgradtagen (Näherung).
Gegenüber dem Mittel aller Orte (2.203) sind das 20 Prozent weniger Heizgradtage.
82 Prozent aller Solaranlagen in Krefeld gingen erst ab 2023 ans Netz
Spitzenjahr: 2023, 2.093 Inbetriebnahmen.
82 Prozent des Bestands sind jünger als 2023 (alle Orte: 75 Prozent).
Aufholbedarf: Krefeld hat 29,7 Gebäudeanlagen je 1.000 Einwohner
10.131 Anlagen, 128,2 Megawatt Leistung, 12,7 kW im Schnitt: so steht Krefeld im Register.
6.848 davon sitzen auf Gebäuden, 8 stehen auf Freiflächen, 3.275 sind Balkonkraftwerke.
Pro Kopf: 556 Watt. Pro 1.000 Einwohner: 29,7 Gebäudeanlagen gegenüber 77,7 im Durchschnitt.
Balkonkraftwerke sind in Krefeld unterdurchschnittlich verbreitet: 14,2 je 1.000 Einwohner
Gemeldet sind 3.275 Geräte, das entspricht 14,2 je 1.000 Einwohner bei einem Mittel von 22,3.
Sie machen 32,3 Prozent aller registrierten Solaranlagen aus.
Nur gemeldete Geräte zählen.
54,5 Speicher auf 100 kleine Solaranlagen: Krefeld liegt vorn
Für Krefeld sind 5.345 Stromspeicher mit 31.916 Kilowatt Leistung registriert. Auf 100 kleine Solaranlagen (bis 30 kW) kommen 54,5 Speicher, im Mittel aller Orte 46,6.