Karlsruhe: 3.447 Balkonkraftwerke und 7 Heizmonate
- 309.247Einwohner
- Karlsruhekreisfreie Stadt
- 76131, 76133, 76135 u. a.Postleitzahlen
Karlsruhe musste die kommunale Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. Karlsruhe: 3.447 Steckersolar-Geräte im Register.
Karlsruhe und die Wärmeplanung: Frist war der 30. Juni 2026
Karlsruhe hat 309.247 Einwohner und musste die Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. Den Stand nennt die Stadtverwaltung.
Der Plan allein verpflichtet niemanden zum Heizungstausch. Für Eigentümer in Karlsruhe ist er vor allem eine Auskunft, ob vor der Haustür ein Wärmenetz geplant ist.
Wenig Steckersolar je Einwohner in Karlsruhe: 3.447 Geräte gemeldet
3.447 Balkonkraftwerke sind gemeldet. Je 1.000 Einwohner sind das 11,1, im Durchschnitt 22,3.
Anteil an allen registrierten Solaranlagen: 29,0 Prozent.
Ungemeldete Geräte fehlen in dieser Zahl.
Wenig Heizbedarf in Karlsruhe: der kälteste Monat hat noch 2,4 Grad
Kälte im Januar (2,4 Grad), Wärme im Juli (21,1 Grad), dazwischen ein Jahresmittel von 11,4 Grad.
Im Zeitraum Oktober bis April bleibt der Monatsschnitt unter 15 Grad (7 Monate), in der Summe etwa 1.812 Heizgradtage.
Der Durchschnitt liegt bei 2.203; Karlsruhe kommt mit 18 Prozent weniger aus.
Viel Sonne für Solardächer: Karlsruhe schafft 1.134 kWh je kWp
Für Karlsruhe rechnet PVGIS mit 1.134 kWh je Kilowattpeak und Jahr. Der Durchschnitt der 2.930 Orte liegt bei 1.066 kWh, Karlsruhe damit 6 Prozent über dem Durchschnitt von 1.066.
Daraus werden bei 8 kWp etwa 9.070 kWh und bei 12 kWp etwa 13.610 kWh.
Den Höchstwert liefert der Juli mit 137 kWh je kWp; 68 Prozent des Jahres liegen im Sommerhalbjahr.
Erst 27,3 Solaranlagen je 1.000 Einwohner in Karlsruhe
Insgesamt 140,2 Megawatt Solarleistung verteilen sich in Karlsruhe auf 11.885 Anlagen (11,8 kW im Mittel).
8.434 davon sitzen auf Gebäuden, 4 stehen auf Freiflächen, 3.447 sind Balkonkraftwerke.
Auf 1.000 Einwohner entfallen 27,3 Gebäudeanlagen (alle Orte: 77,7), das sind 454 Watt je Kopf.
Solarzubau in Karlsruhe seit 2014
Mit 2.383 Inbetriebnahmen war 2024 das Jahr mit dem größten Zubau.
79 Prozent des Bestands sind jünger als 2023 (alle Orte: 75 Prozent).