Herne: 4.005 Solaranlagen und 1.605 Balkonkraftwerke
- 156.266Einwohner
- Hernekreisfreie Stadt
Herne musste die kommunale Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. In Herne sind 4.005 Solaranlagen registriert, 15,4 Gebäudeanlagen je 1.000 Einwohner.
Wärmeplanung: Herne gehört zu den Städten über 100.000 Einwohnern
Bei 156.266 Einwohnern galt für Herne die frühe Frist: Der Wärmeplan war bis 30. Juni 2026 fällig. Ob er beschlossen ist, steht bei der Stadt.
Eine Heizung vorschreiben kann der Plan nicht: Die 65-Prozent-Regel ist seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz vom 29. Juli 2026 entfallen. Er zeigt, wo Fern- oder Nahwärme entstehen könnte.
Aufholbedarf: Herne hat 15,4 Gebäudeanlagen je 1.000 Einwohner
Insgesamt 38,7 Megawatt Solarleistung verteilen sich in Herne auf 4.005 Anlagen (9,7 kW im Mittel).
2.400 davon sitzen auf Gebäuden, 1.605 sind Balkonkraftwerke.
Pro Kopf: 248 Watt. Pro 1.000 Einwohner: 15,4 Gebäudeanlagen gegenüber 77,7 im Durchschnitt.
Balkonkraftwerke sind in Herne unterdurchschnittlich verbreitet: 10,3 je 1.000 Einwohner
Gemeldet sind 1.605 Geräte, das entspricht 10,3 je 1.000 Einwohner bei einem Mittel von 22,3.
Sie machen 40,1 Prozent aller registrierten Solaranlagen aus.
Nur gemeldete Geräte zählen.
82 Prozent aller Solaranlagen in Herne gingen erst ab 2023 ans Netz
Mit 845 Inbetriebnahmen war 2024 das Jahr mit dem größten Zubau.
Seit Anfang 2023 kamen 82 Prozent des Bestands dazu, im Mittel aller Orte sind es 75 Prozent.
Herne heizt kürzer: 1.888 Heizgradtage
Kälte im Januar (2,6 Grad), Wärme im Juli (19,2 Grad), dazwischen ein Jahresmittel von 10,6 Grad.
Geheizt wird von Oktober bis Mai, also 8 Monate. Die Näherung für die Heizgradtage liegt bei 1.888.
Gegenüber dem Mittel aller Orte (2.203) sind das 14 Prozent weniger Heizgradtage.
Etwas weniger Ertrag: 1.018 kWh je kWp in Herne
Wer in Herne 1 kWp aufs Dach legt, erntet im Jahr etwa 1.018 kWh. Bundesweit sind es im Mittel 1.066 kWh.
Das ergibt für 8 kWp rund 8.140 kWh und für 12 kWp rund 12.220 kWh im Jahr.
Zwischen April und September entstehen 69 Prozent, am stärksten ist der Juni (126 kWh je kWp).