Freiburg im Breisgau: +0,9 Grad seit 2005 und 18,9 Prozent Winterertrag
- 238.299Einwohner
- Freiburg im Breisgaukreisfreie Stadt
Freiburg im Breisgau musste die kommunale Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. In Freiburg im Breisgau liegt das Mittel der späten Jahre 0,9 Grad über dem der frühen.
Freiburg im Breisgau und die Wärmeplanung: Frist war der 30. Juni 2026
Freiburg im Breisgau hat 238.299 Einwohner und musste die Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. Den Stand nennt die Stadtverwaltung.
Der Plan allein verpflichtet niemanden zum Heizungstausch. Für Eigentümer in Freiburg im Breisgau ist er vor allem eine Auskunft, ob vor der Haustür ein Wärmenetz geplant ist.
In Freiburg im Breisgau wurde es seit 2005 besonders deutlich wärmer
Das Jahresmittel der zweiten Hälfte von 2005 bis 2020 liegt in Freiburg im Breisgau 0,9 Grad höher als in der ersten. Im Mittel aller Orte sind es 0,8 Grad.
2010 war mit 6,7 Grad das kälteste Jahr, 2018 mit 9,5 Grad das wärmste, Spanne 2,8 Grad.
In Freiburg im Breisgau kommt im Winter überdurchschnittlich viel Solarstrom an
Der Winteranteil beträgt 18,9 Prozent, im Mittel sind es 15,5 Prozent. In Zahlen: 212 kWh je kWp zwischen November und Februar.
Im Dezember sind es 45 kWh je kWp, im Juni 127. Das Verhältnis liegt bei 1 zu 2,8.
Gegenläufig: 9 Monate Heizbedarf stehen den ertragsarmen Wintermonaten gegenüber.
Auf den Dächern in Freiburg im Breisgau ist noch Platz: 27,8 Anlagen je 1.000 Einwohner
In Freiburg im Breisgau sind 9.637 Solaranlagen mit insgesamt 114,1 Megawatt Leistung registriert, durchschnittlich 11,8 kW je Anlage.
6.619 davon sitzen auf Gebäuden, 7 stehen auf Freiflächen, 3.010 sind Balkonkraftwerke.
Auf 1.000 Einwohner entfallen 27,8 Gebäudeanlagen (alle Orte: 77,7), das sind 479 Watt je Kopf.
Lange Heizsaison in Freiburg im Breisgau: 9 Monate unter 15 Grad
Zwischen -0,9 Grad im Januar und 17,6 Grad im Juli bewegt sich das Monatsmittel, im Jahr sind es 8,2 Grad.
Geheizt wird von September bis Mai, also 9 Monate. Die Näherung für die Heizgradtage liegt bei 2.620.
Der Durchschnitt liegt bei 2.203; Freiburg im Breisgau hat 19 Prozent mehr.
Zur Einordnung: Das Klimamodell mittelt ein Gebiet, in dem Berge mit einfließen. Für Freiburg im Breisgau liegt das Jahresmittel dadurch auffällig unter dem, was die Höhenlage erwarten lässt. Die Heizgradtage sind vermutlich zu hoch, Wetterstationen vor Ort messen meist mehr Wärme.
Steckersolar ist in Freiburg im Breisgau bisher zurückhaltend: 12,6 Geräte je 1.000 Einwohner
3.010 Balkonkraftwerke sind gemeldet. Je 1.000 Einwohner sind das 12,6, im Durchschnitt 22,3.
Anteil an allen registrierten Solaranlagen: 31,2 Prozent.
Ungemeldete Geräte fehlen in dieser Zahl.