Essen: 16.075 Solaranlagen und 6.215 Balkonkraftwerke
- 573.618Einwohner
- Essenkreisfreie Stadt
Essen musste die kommunale Wärmeplanung bis 30. Juni 2026 vorlegen. In Essen sind 16.075 Solaranlagen registriert, 17,2 Gebäudeanlagen je 1.000 Einwohner.
Wärmeplanung: Essen gehört zu den Städten über 100.000 Einwohnern
Bei 573.618 Einwohnern galt für Essen die frühe Frist: Der Wärmeplan war bis 30. Juni 2026 fällig. Ob er beschlossen ist, steht bei der Stadt.
Eine Heizung vorschreiben kann der Plan nicht: Die 65-Prozent-Regel ist seit dem Gebäudemodernisierungsgesetz vom 29. Juli 2026 entfallen. Er zeigt, wo Fern- oder Nahwärme entstehen könnte.
Aufholbedarf: Essen hat 17,2 Gebäudeanlagen je 1.000 Einwohner
Insgesamt 146,4 Megawatt Solarleistung verteilen sich in Essen auf 16.075 Anlagen (9,1 kW im Mittel).
9.855 davon sitzen auf Gebäuden, 5 stehen auf Freiflächen, 6.215 sind Balkonkraftwerke.
Je 1.000 Einwohner kommen 17,2 Gebäudeanlagen zusammen, im Mittel aller Orte sind es 77,7. Je Einwohner sind das 255 Watt installierte Leistung.
Balkonkraftwerke sind in Essen unterdurchschnittlich verbreitet: 10,8 je 1.000 Einwohner
Im Marktstammdatenregister stehen für Essen 6.215 steckerfertige Solaranlagen, 10,8 je 1.000 Einwohner (alle Orte: 22,3).
Sie machen 38,7 Prozent aller registrierten Solaranlagen aus.
Nur gemeldete Geräte zählen.
84 Prozent aller Solaranlagen in Essen gingen erst ab 2023 ans Netz
Mit 3.667 Inbetriebnahmen war 2023 das Jahr mit dem größten Zubau.
Rund 84 Prozent aller Anlagen wurden ab 2023 angeschlossen; im Durchschnitt der Orte 75 Prozent.
Etwas weniger Ertrag: 1.021 kWh je kWp in Essen
Wer in Essen 1 kWp aufs Dach legt, erntet im Jahr etwa 1.021 kWh. Bundesweit sind es im Mittel 1.066 kWh.
Eine Anlage mit 8 kWp käme auf etwa 8.170 kWh, eine mit 12 kWp auf etwa 12.250 kWh.
Zwischen April und September entstehen 69 Prozent, am stärksten ist der Mai (126 kWh je kWp).
Essen heizt kürzer: 1.925 Heizgradtage
Kälte im Januar (2,5 Grad), Wärme im Juli (18,9 Grad), dazwischen ein Jahresmittel von 10,4 Grad.
8 Monate liegen unter der Heizgrenze von 15 Grad (Oktober bis Mai). Das entspricht etwa 1.925 Heizgradtagen (Näherung).
Gegenüber dem Mittel aller Orte (2.203) sind das 13 Prozent weniger Heizgradtage.