Emden: +0,6 Grad seit 2005 und Zubau-Spitze 2024
- 49.009Einwohner
- Emdenkreisfreie Stadt
- 26721, 26723, 26725Postleitzahlen
Seit 2005 hat sich das Jahresmittel in Emden um 0,6 Grad verschoben. Die meisten Solaranlagen in Emden gingen 2024 ans Netz.
Ruhiger Verlauf: Temperatur in Emden seit 2005
Gegenüber den frühen Jahren der Reihe ist es in Emden 0,6 Grad höher, der Durchschnitt der Orte liegt bei 0,8 Grad.
Kältestes Jahr: 2010 mit 8,2 Grad. Wärmstes: 2014 mit 11,1 Grad. Dazwischen liegen 2,9 Grad.
Spätstarter mit Tempo: Solar in Emden seit 2023
Mit 662 Inbetriebnahmen war 2024 das Jahr mit dem größten Zubau.
85 Prozent des Bestands sind jünger als 2023 (alle Orte: 75 Prozent).
Erst 40,0 Solaranlagen je 1.000 Einwohner in Emden
Insgesamt 35,1 Megawatt Solarleistung verteilen sich in Emden auf 3.121 Anlagen (11,2 kW im Mittel).
1.961 davon sitzen auf Gebäuden, 1 stehen auf Freiflächen, 1.159 sind Balkonkraftwerke.
Pro Kopf: 716 Watt. Pro 1.000 Einwohner: 40,0 Gebäudeanlagen gegenüber 77,7 im Durchschnitt.
9 Heizmonate in Emden
Kälte im Januar (2,7 Grad), Wärme im Juli (18,2 Grad), dazwischen ein Jahresmittel von 10,2 Grad.
Für 9 Monate (September bis Mai) reicht die Außenwärme nicht aus, Näherung: 1.956 Heizgradtage.
Gegenüber dem Mittel aller Orte (2.203) sind das 11 Prozent weniger Heizgradtage.
Auf 7 Metern Höhe: Emden im Tiefland
Das Höhenmodell der EU gibt für den Ortsmittelpunkt 7 Meter an: in Niedersachsen Platz 281 von 335 (1 ist am höchsten).
Küstennahes Flachland wirft kaum Geländeschatten, bringt aber oft mehr Wind. Bei Dachanlagen zählt die Befestigung nach den örtlichen Windlasten.
Dunkle Monate in Emden: 13,4 Prozent Winteranteil
Winteranteil 13,4 Prozent (Mittel 15,5 Prozent): in absoluten Zahlen 137 kWh je kWp.
Faktor 5,3 trennt Dezember (24 kWh) und Juni (130 kWh).
Gegenläufig: 9 Monate Heizbedarf stehen den ertragsarmen Wintermonaten gegenüber.