Zum Inhalt springen

Selbstbauanleitung Inselanlage mit 12 Volt

Lesezeit etwa 20 Minuten · Aufbau an einem Tag

Am Ende steht eine kleine Solaranlage ohne Netzanschluss: ein Solarmodul auf dem Dach von Gartenhaus, Werkstatt oder Schuppen, ein Laderegler, eine Batterie und ein Sicherungskasten, an dem Sie Licht und Ladebuchsen mit 12 Volt anschließen. In der Batterie stecken rund 1,3 Kilowattstunden. Das reicht für mehrere Abende Licht und das Laden von Handy und Akkus. Für Kaffeemaschine, Heizlüfter oder Wasserkocher reicht es nicht, dafür ist diese Anlage nicht gedacht.

Sie brauchen keine Vorkenntnisse in Elektrik. Alles in dieser Anleitung arbeitet mit 12 Volt, das ist Kleinspannung. Ein Stromschlag ist damit praktisch ausgeschlossen. Die eigentliche Gefahr ist ein Kurzschluss: Eine volle Batterie liefert dabei so viel Strom, dass sich Kabel erhitzen und Brände entstehen können. Deshalb stehen Sicherungen und die Reihenfolge der Handgriffe im Mittelpunkt dieser Anleitung.

Der Ablauf im Überblick

PhaseWas passiertWerDauer
1Verbrauch aufschreiben und rechnen, Platz für Modul und Technik festlegenSie1 bis 2 Stunden
2Anfragen: Eigentümer, Versicherung, Tragfähigkeit des DachsSiewenige Tage
3EinkaufSie1 Stunde plus Lieferzeit
4Modul montieren, Kabel anfertigen, Technik anschließen, einrichten, testenSie, mit einem Helfer fürs Dach1 Tag
5Pflege und WinterbetriebSiewenige Minuten im Monat

Was Sie selbst machen dürfen und was nicht

Die Grenze heißt: keine Verbindung zum Hausnetz. Eine Inselanlage ist nur dann eine, wenn sie weder unmittelbar noch mittelbar an ein Stromnetz angeschlossen ist. Schließen Sie sie irgendwann an eine 230-Volt-Leitung im Haus an, ist es keine Inselanlage mehr. Dann gelten die Regeln für netzgekoppelte Anlagen, und der Anschluss gehört einem eingetragenen Elektrobetrieb. Diese Anleitung endet deshalb bewusst bei 12 Volt.
ArbeitSelbst?
Modul montieren, Kabel verlegen und anfertigenJa
Laderegler, Batterie, Sicherungen und Sicherungskasten mit 12 Volt anschließenJa
12-Volt-Leuchten und Ladebuchsen anschließenJa
Anmeldung im MarktstammdatenregisterNicht nötig, solange die Anlage keinen Netzanschluss hat
Verbindung zu einer 230-Volt-Leitung oder Steckdose im HausNein, Elektrobetrieb
Gehäuse von Regler oder Batterie öffnenNie

Zur Anmeldung: Das Marktstammdatenregister nennt Inselanlagen ausdrücklich als Ausnahme. Sie müssen und können nicht eingetragen werden, wenn Einspeisung und Strombezug aus dem Netz dauerhaft ausgeschlossen sind. Bei einem Gartenhaus mit eigener Batterie und ohne Kabel zum Haus ist das der Normalfall.

Sechs Begriffe, die in der Anleitung vorkommen

Drei Regeln, bevor Sie anfangen

  1. Ringe, Ketten und Armbanduhr ab. Metall am Körper kann an den Batteriepolen einen Kurzschluss auslösen und glühen.
  2. Die Sicherung kommt immer zuletzt. Solange Sicherungen nicht eingesetzt und Schalter ausgeschaltet sind, fließt kein Strom. Erst wenn alle Kabel fest sitzen, schließen Sie den Stromkreis.
  3. Das Modul ist nie ausgeschaltet. Sobald Licht darauf fällt, steht Spannung an den Steckern. Während der Arbeit decken Sie es mit einer Decke oder einem Karton ab.

Phase 1: Rechnen und Platz festlegen

Schritt 1: Verbrauch aufschreiben

Nehmen Sie Zettel und Stift. Notieren Sie für jedes Gerät die Leistung in Watt (steht auf dem Gerät oder in der Verpackung) und die Stunden pro Tag, die es läuft. Mal gerechnet ergibt das Wattstunden pro Tag. Ein Beispiel für ein Gartenhaus:

GerätLeistungNutzung am TagVerbrauch am Tag
LED-Leuchte (zwei Stück)2 × 5 W4 Stunden40 Wh
Handy und Akku-Ladegerät über USB10 W3 Stunden30 Wh
Kleines Radio5 W3 Stunden15 Wh
Summe85 Wh

Die Batterie fasst 1.280 Wh. Im Beispiel reicht eine volle Ladung also rechnerisch für 15 Tage. Auch bei wenig Sonne kommen Sie damit gut durch. Zehn bis zwanzig Prozent der Kapazität gehen durch Verluste in der Technik ab, rechnen Sie also mit etwa 1.000 Wh nutzbar.

Schritt 2: Prüfen, ob das Modul genug liefert

Den Jahresertrag für Ihren Ort rechnen Sie mit dem Solarrechner. Als grobe Richtwerte liefert ein Modul mit 200 Wp an einem sonnigen Sommertag rund 700 bis 1.000 Wh, im Dezember oft nur 50 bis 150 Wh. Im Beispiel (85 Wh) trägt es also im Sommer alles, im Winter bleibt der Betrieb knapp. Wer das Gartenhaus nur von April bis Oktober nutzt, hat kein Problem.

Schritt 3: Platz für das Modul festlegen

  1. Richtung bestimmen. Öffnen Sie die Kompass-App Ihres Handys und stellen Sie sich dorthin, wo das Modul liegen soll. Süden ist 180 Grad. Von Südost bis Südwest ist der Ertrag gut.
  2. Schatten prüfen. Fotografieren Sie die Fläche um 9, 12 und 15 Uhr. Ein Baum, ein Schornstein oder ein Nachbardach, das auch nur einen Teil des Moduls beschattet, kann den Ertrag deutlich senken.
  3. Neigung wählen. Ein Winkel von 30 bis 45 Grad ist gut. Je steiler, desto besser im Winter. Ein flach liegendes Modul bringt im Sommer genug und sammelt im Winter wenig.
  4. Dach beurteilen. Die Unterkonstruktion muss das Gewicht des Moduls und den Wind tragen. Modul-Gewicht und Abmessungen stehen im Datenblatt (ein Modul dieser Klasse wiegt etwa 11 bis 12 kg). Dachpappe, Wellblech und Holz sind üblich. Bei Zweifeln lassen Sie einen Zimmermann draufsehen.

Schritt 4: Platz für die Technik festlegen

Batterie, Laderegler, Schalter und Sicherungskasten gehören dicht zusammen, am besten auf ein Brett oder an eine Wand im Innenraum. Die Kabel zwischen Batterie und Regler sollen höchstens einen Meter lang sein, denn kurze Leitungen verlieren weniger Spannung und sind weniger anfällig. Der Ort soll trocken sein und möglichst frostfrei. Die Batterie darf nicht im Regen oder im Wasser stehen.

Checkliste Phase 1. Verbrauch in Wattstunden berechnet, Ertrag eingeschätzt, Richtung und Schatten geprüft, Dach beurteilt, Platz für Technik mit Abständen unter einem Meter gewählt.

Phase 2: Anfragen vor dem Kauf

Phase 3: Einkauf

Die folgende Liste enthält alles, was für eine funktionierende Anlage gebraucht wird. Die Auswahl passt zusammen: Regler, Kabelquerschnitte und Sicherungen sind aufeinander abgestimmt. Tauschen Sie nicht einzelne Teile gegen schwächere aus.

TeilMengeProduktWorauf Sie achten
Solarmodul 12 V1DOKIO Solarpanel 200 W, 12 V, monokristallinVoc im Datenblatt notieren.
Laderegler (MPPT)1Victron SmartSolar MPPT 100/20 mit Bluetooth20 A Ladestrom, bis 100 V Eingang, bei 12 V bis 290 W Modulleistung. Ihr 200-W-Modul liegt gut darunter.
Batterie 12,8 V1LiTime LiFePO4 12 V 100 Ah mit Bluetooth und NiedrigtemperaturschutzIm ungeheizten Gartenhaus ein Modell mit Frostschutz wählen.
Solarkabel 6 mm²1 SatzARLI Solarkabel 2×10 m, 6 mm², mit SteckernVom Modul zum Regler. Länge nach Abstand wählen.
Batteriekabel 16 mm²1 SatzBatteriekabel-Set 2×100 cm, 16 mm², rot und schwarz, mit KabelschuhenFür die Verbindung Batterie und Regler.
Zweites Kabel für den Sicherungskasten1 PaarBatteriekabel 16 mm², Länge wählbar, Plus und MinusLänge nach Abstand zum Sicherungskasten, möglichst unter einem Meter.
ANL-Sicherung 40 A240 A ANL-Sicherungsset mit HalterEin Set für den Regler, ein Set für den Sicherungskasten. Beide sitzen direkt am Pluspol der Batterie.
Batterie-Hauptschalter1NETONDA Batterietrennschalter 12 bis 24 V, 100 ASchaltet die Verbraucher auf einen Griff ab.
Sicherungskasten für Verbraucher1FULARR 6-Wege-Sicherungskasten mit Minus-Sammelschiene, 12/24 VJe Verbraucherkreis eine Sicherung.
Crimpzange und Kabelschuhe1 SetCrimpzange für Kabelschuhe 6 bis 50 mm² mit Ringkabelschuhen und SchrumpfschlauchEine saubere Crimpung ist sicherheitsrelevant.
Modulhalterung1Z-Winkel-Solarmodulhalterung, 8 Stück, AluminiumFür Dachpappe, Wellblech oder Holz passende Schrauben und Abdichtung im Baumarkt besorgen.
Multimeter1Fluke 15B+ DigitalmultimeterZum Prüfen von Spannung und Polarität. Ein günstigeres Gerät reicht auch, zum Beispiel AstroAI.
Kabelbinder, UV-beständig1 PackungSWEED Kabelbinder schwarz, 300 mmNormale Binder werden draußen in zwei Jahren spröde.

Zusätzlich brauchen Sie aus dem Baumarkt Aderendhülsen für 6 mm², damit die Kabel in die Klemmen des Reglers passen, Dübel und Schrauben für die Technik an der Wand und für die Verbraucher 12-Volt-Leuchten und USB-Ladebuchsen mit passenden Sicherungen (je Kreis 5 bis 10 A).

Zwei Teile zur Erweiterung, nicht nötig für den Start

Phase 4: Der Aufbautag

Am Vortag

Prüfen Sie die Lieferung auf Vollständigkeit. Laden Sie die Apps „VictronConnect“ und die App der Batterie auf das Handy. Legen Sie ein Brett (etwa 60 × 40 cm) bereit, auf dem die Technik montiert wird. Wählen Sie einen trockenen Tag und planen Sie das Dach für den Vormittag.

Schritt 1: Modul montieren

  1. Legen Sie das Modul mit der Glasseite nach unten auf eine weiche Decke und lesen Sie im Datenblatt, an welchen Stellen es befestigt werden darf. Das sind meist die langen Rahmenseiten.
  2. Befestigen Sie die Z-Halter am Dach und schrauben Sie sie in tragfähiges Holz oder in die Unterkonstruktion. In Dachpappe allein halten Schrauben nicht. Dichten Sie jedes Loch mit Dichtmasse ab.
  3. Heben Sie das Modul zu zweit auf das Dach, schieben Sie es in die Halter und ziehen Sie die Schrauben fest. Es darf nicht wackeln.
  4. Decken Sie das Modul sofort ab, bis es angeschlossen ist.

Schritt 2: Technik auf dem Brett anordnen

Legen Sie Batterie, Laderegler, Hauptschalter, Sicherungskasten und die Sicherungshalter so auf das Brett, wie sie später sitzen. Die Reihenfolge von links nach rechts: Batterie, Regler, Sicherungskasten. Die Batterie liegt am Boden oder steht fest im Regal, die anderen Teile hängen an der Wand. Halten Sie zwischen den Teilen einen Abstand, der kürzer ist als die Kabel. Markieren Sie die Bohrlöcher, schrauben Sie den Regler und den Sicherungskasten fest. Die Sicherungshalter kommen später direkt auf die Pole.

Schritt 3: Kabel anfertigen

  1. Länge messen. Messen Sie den Weg zwischen den Teilen und rechnen Sie 10 cm Reserve dazu. Zu lange Kabel sind unnötige Verluste, zu kurze Kabel stehen unter Zug.
  2. Abisolieren. Entfernen Sie am Kabelende so viel Isolierung, wie der Kabelschuh lang ist. Verdrillen Sie die Kupferlitzen nicht, drücken Sie sie in den Schuh.
  3. Kabelschuh aufschieben, crimpen. Schieben Sie vorher ein Stück Schrumpfschlauch auf das Kabel. Setzen Sie den Kabelschuh auf, legen Sie die Crimpzange an und drücken Sie bis zum Anschlag. Eine zweite Crimpung dicht daneben macht die Verbindung sicherer.
  4. Zugprobe. Ziehen Sie kräftig am Kabel. Hält der Schuh, ist die Verbindung gut. Löst er sich, schneiden Sie ihn ab und beginnen Sie neu.
  5. Schrumpfschlauch. Schieben Sie ihn über den Schuh und erwärmen Sie ihn mit einem Heißluftföhn, bis er anliegt.

Legen Sie fertige Kabel nach Verwendung getrennt zurück und beschriften Sie sie mit Klebeband („Regler Plus“, „Kasten Minus“ und so weiter).

Schritt 4: Batterie und Regler verbinden

Der Regler braucht zuerst die Batterie, erst danach darf das Modul an ihn. Alle Sicherungen sind noch draußen.

  1. Prüfen Sie, dass die Batterie ausgeschaltet ist und der Regler noch nicht angeschlossen ist.
  2. Schrauben Sie den Halter der 40-A-Sicherung direkt an den Pluspol der Batterie. Setzen Sie die Sicherung noch nicht ein.
  3. Verbinden Sie den zweiten Anschluss des Halters mit dem Batterieeingang des Reglers (Pluskabel, rot).
  4. Verbinden Sie den Minuspol der Batterie mit dem Minusanschluss am Regler (schwarz).
  5. Prüfen Sie jeden Anschluss, ob er fest sitzt. Rot ist immer Plus, Schwarz immer Minus. Vertauschte Pole beschädigen den Regler.
  6. Messen Sie mit dem Multimeter die Spannung an den Batteriepolen. Sie liegt bei etwa 13 Volt. Zeigt das Gerät ein Minuszeichen, haben Sie die Messspitzen vertauscht: Rot gehört an Plus.
  7. Setzen Sie jetzt die 40-A-Sicherung ein. Die Leuchte am Regler geht an, und er meldet sich in der App.

Schritt 5: Regler einrichten

  1. Öffnen Sie „VictronConnect“ und verbinden Sie sich über Bluetooth mit dem Regler. Ändern Sie als Erstes die PIN, damit Fremde nicht eingreifen können.
  2. Stellen Sie den Batterietyp auf „Lithium“ oder „LiFePO4“.
  3. Vergleichen Sie die Ladespannungen mit dem Datenblatt der Batterie. Der Hersteller nennt die Spannung für „Absorption“ und „Erhaltung“. Passen die Werte der App nicht, tragen Sie die des Batterieherstellers ein.
  4. Installieren Sie angebotene Updates für den Regler.

Schritt 6: Verbraucherseite anschließen

  1. Der Hauptschalter bleibt ausgeschaltet. Schrauben Sie den Halter der 40-A-Sicherung ebenfalls an den Pluspol der Batterie, auf den Halter der ersten Sicherung oder daneben, je nach Platz am Pol. Setzen Sie die Sicherung noch nicht ein.
  2. Führen Sie das Pluskabel vom Sicherungshalter zum Hauptschalter und vom Hauptschalter zum Pluseingang des Sicherungskastens.
  3. Verbinden Sie den Minuspol der Batterie mit der Minus-Sammelschiene im Sicherungskasten.
  4. Lassen Sie die Sicherungen im Kasten noch draußen.
  5. Setzen Sie die 40-A-Sicherung ein, schalten Sie den Hauptschalter ein und messen Sie am Sicherungskasten die Spannung: etwa 13 Volt. Schalten Sie wieder aus.

Schritt 7: Modul an den Regler anschließen

  1. Verlegen Sie das Solarkabel vom Modul zum Regler. Lassen Sie am Eingang zum Gebäude eine Schlaufe nach unten hängen, damit Regenwasser abtropft und nicht ins Haus läuft. Befestigen Sie das Kabel alle 40 bis 50 cm mit UV-festen Kabelbindern.
  2. Schneiden Sie am Reglerende den Stecker ab, isolieren Sie die Enden ab und setzen Sie Aderendhülsen auf. Achten Sie darauf, dass Plus (rot) und Minus (schwarz) sich nie berühren.
  3. Prüfen Sie die Polarität: Nehmen Sie die Abdeckung kurz vom Modul, halten Sie die rote Messspitze des Multimeters an das rote Kabelende und die schwarze an das schwarze. Das Display zeigt eine positive Spannung, deutlich über 10 Volt. Zeigt es ein Minuszeichen, sind die Kabel vertauscht. Decken Sie das Modul sofort wieder ab.
  4. Schrauben Sie das Kabel an die PV-Anschlüsse des Reglers. Plus an Plus, Minus an Minus, die Klemmschrauben fest anziehen und an jedem Kabel ziehen.
  5. Stecken Sie die Stecker am Modul zusammen. Nehmen Sie die Abdeckung vom Modul ab. Nach wenigen Sekunden beginnt der Regler zu laden.

Schritt 8: Verbraucher anschließen

  1. Setzen Sie in den Sicherungskasten für jeden Kreis eine passende Sicherung ein (5 bis 10 A genügt für Licht und Ladebuchsen). Sicherung und Leitung müssen zusammenpassen: Die Sicherung darf nie größer sein als die Belastbarkeit des Kabels.
  2. Schließen Sie Leuchten und Ladebuchsen an. Rot an Plus, Schwarz an Minus, Verbraucher einzeln anschließen und jeden sofort testen.
  3. Schalten Sie den Hauptschalter ein.

Schritt 9: Abnahme

Checkliste.
  • Alle Kabelschuhe sitzen fest, Zugprobe bestanden, kein Metall liegt frei.
  • Der Regler zeigt in der App Ladestrom und Spannung an, die Batterie wird geladen.
  • Die Leuchten gehen an, die Ladebuchse lädt ein Handy.
  • Nach 30 Minuten Betrieb sind Kabel und Anschlüsse höchstens handwarm.
  • Die Anlage ist beschriftet: Wo sind Hauptschalter und Sicherungen, was ist angeschlossen?
Hier endet die Eigenleistung. Verbinden Sie die Anlage nicht mit der Hausverteilung, einer Steckdose oder einem 230-Volt-Kabel. Das gehört einem eingetragenen Elektrobetrieb, auch wenn der Wechselrichter klein ist.

Die ersten Wochen

Pflege und Winter

Wenn etwas nicht klappt

SymptomWahrscheinliche UrsacheWas Sie tun
Regler zeigt nichts anSicherung nicht eingesetzt oder Pole vertauschtSicherung prüfen, Polarität messen
Regler lädt nicht, obwohl die Sonne scheintModulstecker nicht verbunden oder Polarität am PV-Eingang falschStecker prüfen, Spannung am PV-Eingang messen
Ladestrom bleibt sehr niedrigSchatten, verschmutztes Modul oder Batterie fast vollModul reinigen, Schatten prüfen, Ladezustand in der App ansehen
Batterie lädt im Winter nichtFrostschutz der Batterie sperrt das LadenWarten, bis die Temperatur über 0 Grad liegt
Sicherung löst ausKurzschluss oder zu hoher VerbrauchVerbraucher abklemmen, Kabel prüfen, erst dann neue Sicherung einsetzen
Verbindung wird warmCrimpung locker oder Kabel zu dünnAnlage ausschalten, Verbindung neu crimpen
App findet den Regler nichtBluetooth am Handy aus oder Regler stromlosBluetooth einschalten, Nähe prüfen, Sicherung prüfen

Quellen

Diese Anleitung ersetzt keine Beratung durch eine Elektrofachkraft. Prüfen Sie Datenblätter und Herstellerangaben vor dem Kauf und vor dem Anschluss.

* Als Amazon Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen