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Winterlücke: Solarstrom und Wärmepumpe Monat für Monat

Redaktion energienachhalt.de, Stand Oktober 2026

Im Juni liefert eine Solaranlage das Mehrfache dessen, was eine Wärmepumpe braucht. Im Dezember kehrt sich das um. Das Werkzeug zeigt für Ihren Ort, wie groß die Lücke Monat für Monat ist. Wärmebedarf, Anlagengröße und Haushaltsstrom können Sie anpassen.

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Wie gerechnet wird

Der Solarertrag je Monat stammt aus PVGIS für Süd und 35 Grad Neigung, skaliert auf Ihre Anlage und Ausrichtung. Den Wärmebedarf teilt das Werkzeug nach den Heizgradtagen des Ortes auf die Monate auf, den Strombedarf der Wärmepumpe errechnet es über die Jahresarbeitszahl. Der Haushaltsstrom verteilt sich gleichmäßig. Die Bilanz ist eine Monatsbilanz: Was an einem sonnigen Mittag zu viel entsteht und abends fehlt, gleicht sie aus, ein Speicher könnte das nur teilweise. Der reale Eigenverbrauch fällt deshalb niedriger aus als der hier gezeigte Deckungsgrad.

Die Lücke im Winter schließt kein Speicher: Im Dezember fehlt der Strom insgesamt, ein Verschieben über den Tag hilft dann kaum. Bezahlbar bleibt die Lücke mit einer niedrigen Vorlauftemperatur, die die Jahresarbeitszahl hoch hält, und mit guter Dämmung.